Ich habe mir viele Gedanken darum gemacht, welche Ziele ich erreichen will und warum ich überhaupt die ganze Sache durchziehen möchte. Ich habe mich schon im letzten Blogeintrag dazu ausgelassen, aber ich bin in den letzten Tagen zur Überzeugung gekommen, dass ich einen „ganzheitlicheren“ Ansatz wählen muss.

Ich glaube, es war Mystery, der den Satz in den Mund genommen (oder zu Papier gebracht) hat:

„It’s not just about picking up girls. It’s about building a life!“

Ich möchte glücklich sein mit dem Leben, das ich führe. Ich möchte nicht mit dem Gedanken leben, dass es besser laufen könnte, wenn ich nur wollte. Ich möchte nicht nach Jahren zurückschauen und feststellen müssen, dass ich nicht das Bestmögliche rausgeholt habe, weil ich selbst nicht mein Bestmögliches gegeben habe.

Ich möchte das Leben genießen, in vollen Zügen. Dazu müssen verschiedene Bereiche meines Lebens stimmig und im Gleichgewicht sein – die Bereiche, an denen ich vorerst am aktivsten arbeiten möchte, sind: Frauen, Freunde und Job.

Ich zitiere einen kleinen Abschnitt von djbc.de, einer Website, die ein eigenes Bootcamp entwickelt hat (und das ich an sich auch ganz nett finde,  aber vorerst nicht verfolgen werde. Das klassische DJBC soll auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen):

Es gibt Leute, die sitzen den ganzen Tag vor der Glotze oder vor ihrem PC und draussen läuft das Leben an ihnen vorbei. Und irgendwann kommen jene dann an diesen Punkt, dass sie irgendetwas vermissen Sie wissen tief in sich drin, dass es etwas mit einem Leben da draussen zu tun hat.

Die Ziele, die ich mir gesetzt habe sollen dazu beitragen, dass ich aktiv an den oben genannten Bereichen meines Lebens arbeite. Ich bin mir momentan noch unsicher, ob ich mir damit nicht zu viel aufbürde. Sicher bin ich mir aber zumindest, dass jeder Tag, an dem ich nicht aktiv an meinem Leben arbeite, ein Tag ist, der nicht mehr wiederkommt. Vielleicht habe ich mit Mitte 20 irgendwie Torschlusspanik bekommen. So fühle ich momentan. Aber wenn es hilft, mir selbst in den Arsch zu treten, dann soll es mir recht sein.

Die Ziele:

  1. Ich möchte ein sozialerer Mensch werden.
  2. Ich möchte an Selbstbewusstsein gewinnen.
  3. Ich möchte mit einer positiveren Einstellung durch den Tag gehen.
  4. Ich möchte den Umgang mit Frauen lernen und perfektionieren.

Das sind die großen Vier. Die Ziele, auf die ich hinarbeiten will und die – da bin ich mir sicher – mein Leben grundlegend und positiv verändern werden, wenn ich sie erreiche (oder sie zumindest anstrebe, die tatsächliche Erreichbarkeit sei vorerst mal dahingestellt).

Ich habe mir auch darüber Gedanken gemacht, was ich konkret tun kann, um auf diese Ziele hin zu arbeiten:

Ad 1:

Die Uni fängt bald wieder an. Ich habe in meinem letzten Semester wenig Wert auf soziale Kontakte zu meinen Kommilitonen gelegt. Des öfteren habe ich alleine zu Mittag gegessen und das war mir nicht wenige Male auch ganz recht so. Im Grunde war mir der Bereich meines Lebens recht egal: Mein Leben hat sich außerhalb der Uni abgespielt, ich hatte meine feste Freundin als Fixpunkt. Das soll sich nun ändern: Ich möchte mein Uni-Leben reichhaltiger gestalten, als ich das zuvor getan habe. Ich habe dort noch zwei Jahre vor mir, und die möchte ich nutzen, indem ich einfach mehr Leute kennen lerne, mehr Parties mitnehme, weniger alleine in Mensa und Café sitze und alte Bekanntschaften auffrische und pflege.

Ich setze mir das Ziel, mindestens einmal am Wochenende auszugehen. Ich will gar nicht verschweigen, dass ich es ganz verlockend finde, auch mal einen Abend alleine zuhause zu verbringen, ganz in Ruhe. Und diese Ruhe dann zu zelebrieren: In Unterwäsche mit Bademantel, Junkfood und einer oder zwei guten DVDs. Das werde ich mir auch nicht komplett versagen, aber es verliert deutlich an Reiz, falls das zwei Tage hintereinander geschieht. Deshalb: Mindestens einmal am Wochenende unter Leute. Ob das nun Disko, Bar, Kino, Restaurant, Café oder gemeinsames Kochen ist, ist egal. Ob nüchtern oder betrunken ist auch egal. Hauptsache nicht ich allein für mich.

Ich versuche zu jeder Gelegenheit laut „Ja!“ zu sagen, die mich mehr zu einem Social Guy werden lässt.

Ein Beispiel:  Eine Freundin und ich werden wohl im kommenden Wintersemester einen Tanzkurs an der Uni besuchen. Das bringt nur Positives mit sich: Ich tu‘ einen Schritt aus meiner Comfortzone heraus, ich betrete Neuland, ich komme unter Menschen und ich lerne tanzen. Ich entwickle mich weiter!

Ein anders Beispiel: Ich habe es lange Zeit vermieden, während meines Praktikums in die Küche  zu gehen, um mir einen Kaffee zu holen,  wenn ich gehört habe, dass sich gerade jemand darin aufhält. Die Entschuldigung für mich selbst war, dass ich nur unnötig warten müsse, bis der Kollege sich seinen Kaffee gezapft hat. Es steckte aber mehr dahinter: Ich wollte nur vermeiden, smalltalken zu müssen und notfalls eine – wie ich dachte – unangenehme Stille über mich ergehen zu lassen, wenn es nichts zu reden gab und ich auf meinen Kaffee wartete. Genau dieses Verhalten habe ich versucht in den letzten Wochen meines Praktikums abzustellen.

Nur so als Beispiel, damit man sieht, was ich damit meine, zu jeder Gelegenheit ja zu sagen, die mich sozialer werden lässt. Davon gibt es tausende.

„Talk to anyone!“ soll mein neuer Leitsatz werden.

Ad 2:

Dieser Punkt ist eng mit dem vorhergehenden verwoben. Ich möchte selbstbewusster werden – insbesondere was die Interaktion mit anderen betrifft. Ich möchte Blickkontakt halten können, mit Männern wie mit Frauen. ich möchte mir eine selbstbewusstere Körperhaltung antrainieren, beziehungsweise meine jetzige weiter verbessern.

In einem anderen Blog, den ich momentan leider nicht wieder finden kann, habe ich über eine Idee gelesen, das ich als Konzept der Kleinen Siege bezeichnen will: Es geht darum, Dinge, die man im Alltag wegen mangelndem Selbstbewusstsein (nicht) tut, ganz bewusst zu tun (beziehungsweise nicht zu tun). Als Beispiel sei eine Situation genannt, an der du beim Starbucks an der Kasse anstehst, hinter dir eine Schlange bis zur Tür, und du – statt das zu nehmen, was du immer nimmst – die Verkäuferin hinterm Tresen fragst, was es denn letztendlich mit der Light-Version der Frappuchinos auf sich hat. Nicht weil du die Leute hinter dir nerven möchtest, sondern weil es dich interessiert, und du es im Normalfall in dieser Situation (eventuell sogar generell, ohne den zusätzlichen Druck der Wartenden hinter dir) vermeiden würdest, mit der Verkäuferin über solche Dinge zu reden.

Das war im übrigen ein Beispiel, das sich mehr oder weniger so vor ein paar Tagen in meinem Leben ereignet hat. Das Konzept der Kleinen Siege mag lächerlich klingen, aber ich glaube, es handelt es sich da um eine ganz mächtige Sache, die, bewusst und konstant durchgeführt, zu deutlichen Steigerungen des Selbstbewusstseins führen kann. Denn letztlich sind das alles Schritte aus der eigenen Comfortzone heraus: Ein ganz zentrales Konzept, das immer wieder auftaucht.

Man kann sich nicht entwickeln, indem man der bleibt, der man die ganze Zeit war; indem man stets innerhalb seiner kleinen Box bleibt.

Ad 3:

Zu oft stehe ich mit einer Kacklaune auf, fahre mit einer Kacklaune zur Arbeit oder in die Uni und lege diese Kacklaune erst ab, wenn der Tag schon in vollem Gange ist – oder vielleicht auch nicht, vor allem dann, wenn er sich nicht so entwickelt, wie ich mir das vorgestellt habe. Der Gedanke, Frauen anzusprechen, kommt mir, wenn überhaupt, nur dann, wenn mein State knapp unter der Decke steht. Im Normalfall muss schon viel geschehen, damit dieser in die Höhe schießt, im Normalfall dümple ich wenig enthusiastisch vor mich hin und komme dann in bessere Stimmung, wenn die Arbeit getan und ich auf dem Heimweg bin – dann ist der Tag aber quasi vorbei.

Ich möchte mir eine positivere Einstellung zum Tag und eine freundlichere Ausstrahlung zulegen – auch (oder gerade) im Alltag. Im Feel the Fear and Do It Anyway (FFDA) bin ich dem Konzept der Affirmationen begegnet: Selbstgespräche quasi, Sätze, die man regelmäßig wiederholt und die das Unterbewusststein beeinflussen sollen, selbst wenn man bewusst gar nicht daran glaubt. Dieses Konzept möchte ich ausprobieren. Dazu habe ich mir Gedanken gemacht, welche Einstellung und welche Überzeugungen mir fehlen, habe mir meine größten Limiting Beliefs rausgesucht (entsprechend der Empfehlungen dieses guten Postings) sechs Affirmationen erstellt, die ich mir morgens, abends und bei Bedarf auch während des Tages laut aufsagen werde. Nur an mich selbst gerichtet, und nach Möglichkeit natürlich ohne Zuhörer:

  • Ich sehe extrem gut aus
  • Ich fühle mich in jeder Situation absolut wohl in meinem Körper.
  • Jede Frau findet mich attraktiv und will Sex mit mir.
  • Jede Frau möchte von mir angesprochen werden und freut sich, wenn ich das tue.
  • Ich habe Spaß an der Kommunikation und kann fremde Frauen in jeder Situation ansprechen.
  • Durch jeden Approach gewinne ich, jeder Korb ist eine Auszeichnung für mich und macht mich besser.

Die Affirmationen dürfen im übrigen ruhig arrogant rüberkommen. Ich glaube, das Ziel habe ich erreicht. Es ist mir schon fast peinlich.

Ad 4:

Oh, der Klassiker. Die Hauptmotivation. Das Hauptziel. Überhaupt. Ich muss wenig Worte dazu verlieren. Das habe ich schon in vielen anderen Blogeinträgen getan.

Ich muss üben, Frauen zu grüßen. Ich muss üben, einfach so einen Smalltalk vom Zaun brechen zu können. Ich muss üben, den Cold Approach hinzubekommen.

Und mit dem Grüßen will ich anfangen.

Wenn man diese vier Punkte in ihrer Gesamtheit betrachtet, fällt auf, dass das DJBC relativ viel von dem abdeckt, was ich mir als Mittel und Weg erdacht habe, um die großen vier Ziele zu erreichen. Deshalb erscheint mir das DJBC nach wie vor als Mittel der Wahl, um mich auf den rechten Weg zu bringen. Ergänzt um ein paar Dinge:

  • tägliche Affirmationen
  • häufigeres Ausgehen
  • „Talk to anyone!“
  • Konzept der Kleinen Siege

Als Startdatum habe ich mir den Semesteranfang gesetzt, der in der Woche vom 18. Oktober liegt. Die vier Ergänzungen zum DJBC werde ich aber schon in den nächsten Tagen in Angriff nehmen. Ganz besonders gespannt bin ich, wie sich die Affirmationen auswirken werden. Im Normalfall stehe ich allem, was auch nur entfernt ans Esoterische heranreicht mehr als skeptisch gegenüber. Aber da ich inzwischen so oft über diese Idee der Beeinflussung des Unterbewusstseins gestolpert bin, möchte ich es einfach mal darauf ankommen lassen. Verlieren kann man dadurch ja definitiv nichts.

Wieder einmal Monate der Abstinenz. Dies ist erste Eintrag seit Wochen eher mäßiger bishin zu quasi nicht vorhandener Beschäftigung mit dem Thema Pick Up. Was die Geschichte betrifft, die meine Motivation für den letzten Blogeintrag war: Die hat sich zum Guten gewendet. Es gab danach wenig Anlass zur Beschwerde bis zur Abreise. Und viel Sex. Auch daheim war mir dann vergönnt, das ein oder andere Mal mein Bett zu teilen – es war ein nicht unbedingt nahtloser Übergang, aber einer, der durchaus auszuhalten war. Kein Abbremsen von 100 auf 0. Das lässt sich aber weniger durch lobenswerte Anstrengungen auf meiner Seite erklären als vielmehr durch pures Glück, und die leider eher wenig planbare Tatsache, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. Ein, zwei alte Sachen aufgewärmt. Einmal ‘getting lucky’ wie’s extremer nicht geht. Alles dem Zufall überlassen. Nicht steuernd eingegriffen. Zu genügsam, zu faul. Es lief doch. Irgendwie.

Jetzt tut’s das nicht mehr. Die Trümpfe aus der Vergangenheit sind ausgespielt, und das Glück offenbar überstrapaziert. Was bleibt ist ein zu leeres Bett und auch ein Gefühl der Leere in mir selbst. Ich will wieder spannendes Erleben, will mich auf gemeinsame Zeit freuen können, will beim Gedanken an gestern Nacht Gänsehaut kriegen, will am Morgen danach völlig übermüdet und mit fetten Grinsen in der Bahn sitzen, will deutlich mehr Frauen in meinem Leben haben, als das Momentan der Fall ist. Oh, und ich will Sex.

Sinn und Zweck dieses Eintrags: Gedankenentrümpelung, Neufokussierung, Generalplanung.

Wohin der Weg führen soll, ist mir im Groben klar, das habe ich bereits weiter oben niedergeschrieben: zu mehr Frauen, zu mehr Sex und zu dem Gefühl, was den zwischenmenschlichen Aspekt meines Lebens angeht, nicht mehr still zu stehen, sondern mich aktiv zu entwickeln. Ob das nun auf diverse Bettgeschichten oder die große Liebe hinausläuft, ist vorerst sekundär.

Wie dieser Weg denn letztendlich aussehen wird, ist mir hingegen noch schleierhaft. Der wird sich hoffentlich im Laufe der Zeit immer mehr offenbaren. Erste Schritte lassen sich jedoch auf jeden Fall setzen. Scheißegal, in welche Richtung. Einen ersten Schritt. Irgendwas. Alles besser als nichts zu tun, wie das momentan der Fall ist.

Auf den Punkt gebracht: Ich weiß wo ich hin will. Der Weg – oder vielmehr die nächsten Schritte müssen also geplant werden und vor allen Dingen: ich muss die Schritte auch gehen.

Was die Planung betrifft: Ich muss mir gezielt Material suchen, das auf meine neuen, unmittelbaren Herausforderungen gut zugeschnitten ist. Das genau darauf eingeht, wohin es geht und wie ich Hindernisse überwinden kann.

Das erste Etappenziel ist ganz klar der Approach. Er steht am Anfang von allem. Ohne ihn bin ich auf ewig nur dem Zufall ausgeliefert. Den Approach zu meistern ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Herausforderung auf dem Weg zu PUA. Oder wie auch immer man sich schimpfen möchte.

Und kein Thema hat mir bisher solche immensen Schwierigkeiten bereitet wie der Approach. Kino, Escalation, Closing – läuft. C&F und Smalltalk machen immerhin Fortschritte. Und noch tausend andere Dinge: Alles läuft besser als der (Cold) Approach. Hier wartet ein unheimlich hartes Stück Arbeit auf mich. Aber eines, und das haben mir meine Erfahrungen mit dem DJBC in den USA gezeigt, das machbar und nicht so unüberwindbar ist, wie es anfangs scheint. Es dreht sich mal wieder darum, sich an den Eiern zu packen und was zu tun.

Dass sich das lohnt steht außer Frage. Wie vielen hübschen Mädels begegnet man am Tag? Wie oft könnte man sich ohne weiteres vorstellen, mit einem dieser gar entzückenden Wesen eine oder zwei oder zweitausend Nächte zu verbringen? Wie oft lässt man diese Chance ungenutzt? Tut nichts? Bleibt sitzen oder stehen, klammert sich unbewusst an die irrsinnige Hoffnung, irgendwas könnte geschehen. Vielleicht spricht sie einen ja an! Oder so. Vielleicht. Könnte ja sein. Weil sie sich in den Typen, der da ohne die Eier um sie anzusprechen in der Ecke steht, unsterblich verliebt hat. Einfach so. Ohne dass er was tun muss.

Sowas passiert nicht. Es passiert gar nichts, wenn man nicht selbst aktiv wird. Ich stecke in meiner Entwicklung fest, auf immer und ewig fest, wenn ich an dieser Stelle keine Initiative ergreife und lerne, auf Frauen zuzugehen. Ich werde mich auf immer und ewig auf den Zufall und auf mein Glück verlassen müssen, wenn es darum geht, Frauen kennenzulernen, die ich interessant und attraktiv finde. Zufall und Glück sind nicht steuerbar. Es kann Jahre dauern, bis etwas passiert – und das sind Jahre meines Lebens, die ich vergeude und in denen ich auf unglaublich vieles verzichte, was das Leben schön macht. Was das Leben ausmacht.

Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und nicht darauf zu bauen, dass andere dafür Sorge zu tragen haben, dass es besser wird – das ist einer der grundlegenden Gedanken in FFDA (mehr dazu weiter unten) und – wie ich finde – auch eine grundlegende Wahrheit im Leben generell.

Es wird klar, dass es für mich nichts dringlicheres geben darf, als diesen Bereich meines Lebens in den Griff zu bekommen. Anders kann ich nicht dem Zufall entkommen, wenn es um die Planung meiner Zukunft geht. Ich muss anfangen, die Verantwortung für mein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Und das heißt in erster Konsequenz konkret: Ich muss den Approach lernen und meistern.

Wenn ich weiter oben von Material geschrieben habe, mit dem ich mich beschäftigen möchte, dann meine ich vor allem drei Dinge:

Das sind die drei Ressourcen mit denen ich vorerst arbeiten will. Ich habe bereits deutliche Übereinstimmungen zwischen FFDA und AWSC entdeckt – was mich bestärkt, beide parallel zu nutzen. Kurz gesagt: Beide behandeln, so weit ich das jetzt bereits überblicken kann, in der Hauptsache die Angst an sich. Das ist in meinem ganz konkreten Fall natürlich die Angst vor dem Ansprechen (Approach Anxiety bzw. AA), und AWSC geht auch direkt darauf ein, während FFDA die Thematik auf einer abstrakteren Ebene behandelt. Allerdings tauchen dort sehr interessante Konzepte auf, die mich  stark zum Weiterlesen motivieren – etwa das der schrittweisen Erweiterung der eigenen Comfort Zone oder die Entwicklung von Glaubenssätzen/Affirmationen. Ich glaube, FFDA und AWSC ergänzen sich gut, was das Handling der AA betrifft. Und das DJBC ist und bleibt ja die Ressource schlechthin, wenn es darum geht praktisch tätig zu werden.

Ich nehme mir vor, diese Ressourcen durchzuarbeiten und daraus einen Plan für meine nächsten Schritte zu erstellen. Eventuell erweitere ich das DJBC; das wird davon abhängen, welche Erkenntnisse ich in FFDA und AWSC gewinne. Aber grundsätzlich habe ich das Gefühl, mit diesen drei Materialien ein gutes Fundament legen zu können.

Meine letzten Urlaubstage verbratend habe ich das kommende Wochenende zu einem um zwei Tage verlängerten gemacht. Zeit genug, um mich intensiv der Lektüre der Materialien widmen zu können und einen Plan davon zu kriegen, wie ich weiter vorzugehen habe. Einen Trainingsplan für soziale Interaktion, quasi. Commitment an dieser Stelle: Bis nächsten Dienstag (also in 6 Tagen) will ich FFDA durchgelesen haben und zumindest Teil 1 von 6 von AWSC angehört haben. Es wird ein weiterer Blogeintrag folgen, in dem ich interessante Erkenntnisse, die ich gegebenenfalls dabei gewonnen habe, skizzieren und mein weiteres Vorgehen festhalten werde.

Grundsätzlich ist angedacht, das DJBC zu starten und der aufkommenden AA mit den Übungen und Erkenntnissen aus FFDA und AWSC entgegen zu treten. Der Schwerpunkt soll eindeutig auf der Praxis liegen – ich habe in den paar Wochen während des DJBC in den USA so viel gelernt und mich so stark entwickelt wie noch nie zuvor in Jahren des (fast) ausschließlichen Theoriekonsums (im Grunde war das quasi ein einziger Stillstand). Also: Praxis! Machen! Und ganz gezielter Einsatz von Theorie, die genau auf die Probleme zugeschnitten ist, die sich mir momentan stellen. Mal so als groben Anhaltspunkt.

Aber im Grunde ist noch alles offen.

Und ich bin verflucht gespannt.

Vorbei. Die ganze Sache. Ich werde mich bei Gelegenheit mehr darüber auslassen. Ich brauche jetzt erstmal Bier und eine Zigarette. Und danach vielleicht ins Gym. Whatever. Zum Kotzen.

Edit 1: Hihi. Den Wein hier mach’ ich mir jetzt noch auf.

Edit 2: Mich bei offenem Fenster, bei angenehm kühler Nachtluft, einfach nur Boxershorts tragend und gedankenverloren Musik hörend zu betrinken, ist nicht so übel, wie ich mir das vorgestellt habe.

Die schlechte Nachricht: Das DJBC steht immer noch am Anfang von Woche 4. Seit knapp einem Monat nun. Mir fehlt es an der nötigen Motivation, das Programm fortzuführen.

Die gute Nachricht: Wenn ich von fehlender Motivation spreche, meine ich fehlenden Leidensdruck – fehlendes oder ungenügendes Sexleben ist, was mich motiviert, mich in den sozialen Künsten weiterzubilden. Wie bereits erwähnt, fehlt diese Motivation, was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich auf sexueller Ebene momentan sehr zufrieden und zugleich auch sehr ausgelastet bin. Genauer gesagt erlebe ich momentan sehr aufregende Dinge und durfte feststellen, dass der Sex, den ich beispielsweise in meiner letzten Beziehung hatte, einfach … ungenügend war.

Ich habe gelernt, dass Frau ebenso viel Spaß an Sex haben kann, wie Mann. Ich habe gelernt, dass Frau ebenso oft (und auch öfter) Sex haben möchte, wie Mann. Und ich habe gelernt, dass all dies wohl von zweierlei Dingen abhängt:

Zum einen von der Frau selbst – da gibt es sexuelle und eben weniger sexuelle Wesen. Ist wohl einfach charakterlich und wohl auch köperlich bedingt. Aber ganz grundsätzlich nehme ich einfach mal an, dass Frau Spaß am Sex hat.

Und zum anderen von etwas, was ich sexuelle Kompatibilität nennen möchte. Sex macht man mit Penis und Vagina. Diese Körperteile gibt es in verschiedensten Ausführungen, und wenn man diesen Gedanken konsequent zu Ende denkt, kommt man zwangsläufig zum Schluss, dass die mal richtig toll und auch mal gar nicht zueinander (respektive ineinander) passen können.

Ich glaube, ich habe während meines Aufenthaltes hier erfahren dürfen, dass, je besser diese sexuelle Kompatibilität ausfällt, desto aufregender und toller fällt auch der Beischlaf aus. Es ist nicht so, dass ich mich durch die Uni schlafe. Nein. Vielmehr bezieht sich die ganze Geschichte auf nur eine Frau. Und die Tatsache, dass ich mit dieser des öfteren mein Bett teile, lässt sich auch nicht direkt auf meine Pick-Up-Bemühungen zurück führen. Kein Cold Approach. Über den Social Circle kennen gelernt. Erster Schritt von ihr, da sie ja in einer Beziehung steckt. Und sie tut es immer noch – die Sache läuft immer noch im Geheimen.

Aber immerhin ein recht solides Game in Sachen sexuelle Eskalation. Und anscheinend habe ich auch in Sachen Social Skills einiges richtig gemacht, wenn sie dermaßen attracted wird, obwohl sie in einer Beziehung steckt.

Dass die Sache in fünf Wochen vorbei sein wird, weil ich dann wieder den Heimflug antrete, ist traurig. Aber ich kann für mich ein paar ganz elementare Dinge mitnehmen: Das was ich weiter oben schon geschrieben habe. Und die Einstellung, dass ich mich, sobald ich wieder daheim bin, definitiv nicht auf die erstbeste Gelegenheit zu einer LTR einlassen werde. Ich suche schon nach einer LTR – aber mir wurden hier die Augen geöffnet, wie gut es auf sexueller Ebene laufen kann. Und nach etwas Vergleichbarem werde ich auch in Deutschland suchen.

Ergo: Das DJBC ist nicht tot. Ganz im Gegenteil. In Deutschland wird weiter gegamed. Die Motivation dazu nehme ich mir ja hier mit. Und überhaupt – im Grunde ist die ganze Sache hier doch unheimlich toll. Warum also nicht genießen, auch wenn ich meine persönlichen Fortschritte (um ein paar Monate) zurückstelle?

An die gemeinsame Fahrt auf der Interstate 91 werde ich jedenfalls noch lange, lange zurückdenken.

Ich mag die Staaten.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.